Sébastien Loeb prägt den Rallye-Sport wie kein anderer. In Japan krönte er sich zum fünften Mal in Folge zum Weltmeister. Begleiten wir Sébastien von A bis Z durch seine bisherige Karriere.
A wie Akropolis-Rallye: Den Klassiker, der die Rallye-Stars alljährlich an den berühmten Meteora-Klöstern vorbeiführt, gewann Loeb in den Jahren 2005 und 2008.
B wie Bougy-Villars: Heute lebt Sébastien mit seiner Familie im 450-Seelen-Dorf Bougy-Villars am Genfer See.
C wie Citroen: Sébastien Loeb und Citroen sind das erfolgreichste Team in der Geschichte des Rallye-Sports. Alle 46 WRC-Siege und fünf WM-Titel feierte Loeb hinter dem Lenkrad eines Citroen.
D wie Deutschland-Rallye: Keine andere Rallye ist so eng mit Sébastien Loeb verbunden wie die ADAC Rallye Deutschland. Seit 2002 zählt sie zur Weltmeisterschaft und Sébastien gewann seither jedes Jahr – unglaubliche sieben Mal in Folge.
E wie Elena: Daniel Elena ist seit 1998 Co-Pilot von Sébastien Loeb – neben Citroen ein weiterer Fixpunkt in Loebs Karriere als Rennfahrer.
F wie Formel 1: Sébastien Loeb bewies seine Schnelligkeit auch abseits der Rallye-Pisten. 2007 tauschte er seinen Citroen C4 für Tests mit dem Renault F1 von Heikki Kovalainen. Bei den ersten Wintertests nach der Saison 2008 stieg Sébastien in Barcelona für einen weiteren Test in ein Formel-1-Cockpit – diesmal bei Red Bull Racing.
G wie Guy: Guy Fréquelin war selbst erfolgreicher Rallye-Pilot – Vize-Weltmeister 1981 – und in weiterer Folge Team-Manager beim Citroen World Rally Team. Fréquelin gilt als Mentor und sportlicher „Ziehvater“ von Sébastien Loeb.
H wie Haguenau: Im elsässischen Haguenau erblickte Sébastien Loeb am 26. Februar 1974 das Licht der Welt.
I wie Irland: Mit seinem Sieg bei der ersten Auflage der Irland-Rallye 2007, ebnete Sébastien Loeb den Weg zu seinem vierten Titel in vier Jahren.
J wie Japan: Ein dritter Rang bei der Rallye rund um Sapporo reichte, um 2008 bereits vorzeitig den fünften WM-Titel zu sichern.
K wie Kronos: Ende 2005 zog sich Citroen offiziell aus dem Rallye-Sport zurück. Sébastien Loeb wechselte zum privaten Kronos Team und feierte dort in der Saison 2006 seinen dritten Titel.
L wie Le Mans: 2006 startete Sébastien Loeb, wie auch schon 2005, für das Team von Henri Pescarolo beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Am Sonntag kurz nach 16 Uhr überquerte Loeb als Zweiter die Ziellinie.
M wie Monte Carlo: Die Rallye Monte Carlo ist die älteste Rallye der Geschichte. Die Heimrallye von Co-Pilot Daniel Elena gewann Sébastien fünfmal – öfter als Tommi Mäkinen, Walter Röhrl oder Sandro Munari.
N wie Nicht-Skandinavier: Sébastien Loeb ist der einzige Nicht-Skandinavier, der sowohl die Finnland-Rallye als auch die Schweden-Rallye gewann.
O wie Oberhoffen-sur-Moder: In Oberhoffen-sur-Moder verbrachte Sébastien seine Kindheit, hier wurde er als Turner auch viermal elsässischer Meister.
P wie Pirelli: Seit 2008 setzt Sébastien Loeb bei seinen Rallye-Einsätzen auf Reifen aus dem Haus Pirelli.
Q wie Querol: Querol ist die zweite und fünfte Sonderprüfung der Rallye de Espana. Mit der schnellsten Zeit auf beiden Prüfungen, sowie auf neun anderen, sicherte sich Loeb 2008 in Spanien seinen neunten Saisonsieg.
R wie RB4: Als „Belohnung“ für seinen fünften WM-Titel durfte Sébastien Loeb in Barcelona im Cockpit eines RB4 von Red Bull Racing Testfahrten absolvieren.
S wie Séverine: “My partner, my friend, my accomplice, my wife, my right hand and sometimes my copilot”: So beschreibt Sébastien seine Frau Séverine.
T wie Tour de Corse: Wie es sich für einen echten Franzosen gehört, debütierte Sébastien Loeb in der WRC 1999 bei seiner Heimrallye.
U wie Uddeholm Swedish Rally: Die Schweden-Rallye war für Jahrzehnte fest in skandinavischer Hand, bis 2004 Sébastien Loeb als erster und bisher einziger nicht-skandinavischer Sieger gefeiert wurde.
V wie Valentine: Am 19. November 2007 wurde Sébastiens Tochter Valentine geboren.
W wie Weltmeister: Seit fünf Jahren heißt der WRC-Weltmeister alljährlich Sébastien Loeb – ein weiterer Rekord.
X wie Xsara: Mit einer WRC-Rennversion des biederen Xsara betrat Citroen 2001 die Rallye-Bühne. 32 Siege und drei WM-Titel später wurde der Xsara 2006 in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.
Y wie Yuparo: Die Sonderprüfungen zwei und sechs der Rally Japan tragen den Namen Yuparo. Rang drei in Japan reichte für Sébastien Loeb und Daniel Elena, um ihren fünften WM-Titel zu fixieren.
Z wie Zypern-Rallye: Dreimal in Folge gewann Sébastien Loeb die Zypern-Rallye. 2009 wird Zypern wieder Teil der Weltmeisterschaft sein.
Sébastien Loeb
Sébastien Loeb
Sébastien Loeb und Daniel Elena
Sébastien Loeb
Sébastien Loeb
Sébastien Loeb